Metallurgische Vorgänge & Gefügelehre
Kristallgitter, das Eisen-Kohlenstoff-Diagramm, Wärmebehandlungen — und vor allem: wie du den richtigen Schweißzusatz wählst.
Schweißzusatz-Rechner
Grundwerkstoff + Anwendung + Verfahren wählen — der Rechner ermittelt über Schaeffler-Äquivalent, Ferritgehalt und Aufmischung, welcher Zusatzwerkstoff passt und warum. Mit der Begründung, die Datenblätter dir schuldig bleiben.
Rechner öffnen →Das Eisen-Kohlenstoff-Diagramm (EKD)
Das Eisen-Kohlenstoff-Diagramm ist die wichtigste Karte der Werkstoffkunde. Es zeigt dir, welches Gefüge ein Stahl bei welcher Temperatur und welchem Kohlenstoffgehalt annimmt — und damit, warum sich die Naht beim Schweißen verhärtet. Wer das EKD liest, versteht Aufhärtung, Rissneigung und Wärmebehandlung, statt sie nur auswendig zu lernen.
Analyse & Artikel →Die Gefüge der Stähle
Stahl ist nicht gleich Stahl — entscheidend ist das Gefüge. Ferrit ist weich und zäh, Martensit glashart und spröde, Perlit der goldene Mittelweg, Austenit rostfrei und zäh, Bainit der Kompromiss aus Festigkeit und Zähigkeit. Wer die fünf Gefüge kennt, weiß bei jedem Stahl, wie er sich beim Schweißen verhält.
Analyse & Artikel →Die Erstarrung der Schmelze
Das Schweißbad ist flüssiges Metall, das in Sekundenbruchteilen erstarrt. Dabei wachsen Kristalle von der Nahtflanke her in die Mitte, Seigerungen entstehen, und genau hier entstehen Erstarrungs- und Heißrisse. Wer die Erstarrung versteht, weiß, warum die Nahtmitte die Schwachstelle ist — und wie man sie vermeidet.
Analyse & Artikel →Die Zonen der Schweißnaht
Eine Schweißnaht ist nie homogen. Sie besteht aus drei Zonen: dem aufgeschmolzenen Schweißgut, der aufgeheizten Wärmeeinflusszone (WEZ) und dem unberührten Grundwerkstoff. Die WEZ ist fast immer die Schwachstelle — hier vergröbert das Korn, hier bildet sich Martensit, hier reißen Nähte. Wer die Zonen kennt, prüft an der richtigen Stelle.
Analyse & Artikel →Schweißzusätze & ihre Auswahl
Der Schweißzusatz entscheidet, ob deine Naht hält oder reißt — und trotzdem wird die Auswahl kaum irgendwo sauber erklärt. Der Zusatzwerkstoff muss zur Festigkeit, zur Legierung und zur Betriebsbedingung des Grundwerkstoffs passen. Hier lernst du die fünf Regeln, mit denen du immer zum richtigen Draht, Stab oder zur richtigen Elektrode greifst.
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