NE-Metalle
Aluminium, Kupfer, Titan, Nickelbasislegierungen und Sonderwerkstoffe — inklusive der Metalle, die in keiner Standard-DB zu finden sind.
Aluminium & Aluminiumlegierungen
Aluminium ist mit einer Dichte von 2,7 g/cm³ der wichtigste Leichtbau-Werkstoff. Seine natürliche Oxidschicht schützt vor Korrosion, stellt beim Schweißen aber besondere Anforderungen. Entscheidend sind die richtige Legierungsfamilie, die Entfernung der Oxidhaut und der passende Zusatzwerkstoff.
Analyse & Artikel →Kupfer & Kupferlegierungen
Kupfer überzeugt durch elektrische und thermische Leitfähigkeit sowie Korrosionsbeständigkeit. Die hohe Wärmeleitfähigkeit ist beim Schweißen aber Fluch und Segen zugleich: Du brauchst viel Energie und Vorwärmung. Wichtig sind die richtige Kupfersorte und der passende Zusatzwerkstoff.
Analyse & Artikel →Titan & Titanlegierungen
Titan vereint geringes Gewicht mit enormer Festigkeit und Korrosionsbeständigkeit – der Werkstoff für Luftfahrt, Medizintechnik und Chemieanlagen. Beim Schweißen ist Titan gnadenlos: Oberhalb von 400 °C reagiert es mit Sauerstoff und Stickstoff und versprödet. Sauberkeit und lückenloser Schutzgas-Schutz sind alles.
Analyse & Artikel →Nickel & Nickelbasislegierungen
Nickelbasislegierungen halten aus, was normale Stähle aufgibt: extreme Temperaturen, aggressive Säuren, Meerwasser. Die bekanntesten Vertreter sind Inconel, Hastelloy, Monel und Incoloy. Beim Schweißen sind sie anspruchsvoll – sie neigen zu Heißrissen und verlangen höchste Sauberkeit.
Analyse & Artikel →Magnesium & Magnesiumlegierungen
Magnesium ist mit 1,7 g/cm³ das leichteste Konstruktionsmetall und steckt in Autoteilen, Elektronikgehäusen und der Luftfahrt. Beim Schweißen ist es gefährlich: Magnesium brennt bei Schweißtemperatur. Sauberkeit, Schutzgas und Respekt vor der Brandgefahr sind entscheidend.
Analyse & Artikel →Zink & Zinklegierungen
Zink ist vor allem als Korrosionsschutz bekannt – als Feuerverzinkung auf Stahl. Daneben gibt es Zinkdruckguss für Beschläge und Kleinteile. Beim Schweißen verzinkter Bauteile ist Vorsicht geboten: Der verdampfende Zinkdampf verursacht Zinkfieber und hinterlässt Poren.
Analyse & Artikel →Blei & Zinn – Lote und Weichmetalle
Blei und Zinn sind weiche, niedrig schmelzende Metalle, die vor allem als Lote und für Spezialanwendungen wie Strahlenschutz dienen. Beim Verbinden stehen Weich- und Hartlöten im Vordergrund. Blei ist gesundheitsgefährdend und verlangt besondere Vorsicht.
Analyse & Artikel →Refraktär- & Sondermetalle
Refraktärmetalle wie Wolfram, Molybdän, Tantal und Niob schmelzen erst bei extrem hohen Temperaturen. Zusammen mit Kobalt decken sie Nischen ab: Glühwendeln, Hochtemperaturöfen, Elektronik und Verschleißschutz. Sie sind teuer, schwer schweißbar und verlangen Spezialwissen.
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